Datum der Benennung:
15.09.2025
Stadtteil:
Stadtfeld
Zum Namen:
Margarethe Kahn (*27. August 1880 in Eschwege, am 28. März 1942 nach Piaski deportiert und dort verschollen) wuchs in Eschwege auf. 1904 legte sie als Externe das Abitur am Königlichen Gymnasium in Bad Hersfeld ab. Zusammen mit Klara Löbenstein studierte sie Mathematik und Physik bis zur Promotion 1909, dann folgte das Staatsexamen für das Lehramt. Ab 1912 war sie als Studienrätin in Kattowitz, Dortmund und ab 1929 in Berlin tätig.
1933 wurde sie aus dem Lehrdienst zunächst zwangsbeurlaubt, 1936 folgte die Entlassung aus dem Schuldienst. Als Zwangsarbeiterin musste sie in einer Fabrik arbeiten. 1942 wurde sie ins Ghetto Piaski deportiert.