Es ist als Band 23 in unserer Schriftenreihe "Quellen und Dokumentationen zur Stadtgeschichte Hildesheims" erschienen.
Hier folgen ein paar fotografische Eindrücke von der Veranstaltung (Aufnahmen: Claudia Gaßmann, © Stadtarchiv Hildesheim).
Eine komplette Dokumentation der Veranstaltung, zusammengestellt von Dr. Hartmut Häger, finden Sie hier.
Der Bläserkreis St. Michael eröffnete die Veranstaltung.
Begrüßung der Anwesenden durch Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer
Channah von Eickstedt, Jüdische Gemeinde Hildesheim
Professor Michael Gehler, Institut für Geschichte der Stiftung Universität Hildesheim
Iris Walkling, Fachbereichsleiterin, erläutert den Hintergrund der Musik vom Bläserkreis.
Professor Michael Schütz spricht als Herausgeber des Gedenkbuches.
Vorstellung des Gedenkbuches durch den Autor Dr. Hartmut Häger
Die Projektbeteiligten des Gedenkbuches mit Oberbürgermeister Dr. Meyer
Die Möglichkeit, das Gedenkbuch einzusehen und zu erwerben, wurde rege genutzt.
Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt vom Bläserkreis St. Michael unter der Leitung von Björn Ackermann.
Das von Dr. Hartmut Häger unter Mitwirkung von Sabine Brand, Ann-Kathrin Möhle und Peter Thon (†) verfasste Gedenkbuch erinnert an die Jüdinnen und Juden, die in der Zeit von 1933 bis 1945 in Hildesheim Verfolgung erlitten haben. Es erscheint als Band 23 der vom Stadtarchiv herausgegebenen Reihe „Quellen und Dokumentation zur Stadtgeschichte Hildesheims“.
Neben einer umfassenden Einleitung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde bildet der Hauptteil mit fast 650 Seiten die Biografien der namentlich bekannten 645 als Juden verfolgten Hildesheimerinnen und Hildesheimer ab. Dabei gibt das Gedenkbuch nicht nur die Geburts- und Deportations- bzw. Sterbedaten zu den Namen wieder, sondern beschreibt für jede Person den individuellen Lebens- und Leidensweg.
Das Gedenkbuch ist die bisher umfassendste Publikation des Stadtarchivs und stellt einen Meilenstein in der Aufarbeitung der Hildesheimer NS-Zeit dar. Es soll einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass das menschenverachtende Ziel der Nationalsozialisten, Namen und Biografien der verfolgten und getöteten Menschen auszulöschen, nicht erreicht wird.
Das Gedenkbuch ist zum Preis von 45 € (Mitglieder des Hildesheimer Heimat- und Geschichtsvereins: 36 €) in unserem Lesesaal zu erwerben.